Führzügelklasse

Los geht es für die Kleinsten mit der Führzügelklasse (Mini-Buschies), dabei wird erst wie bei der "normalen" Führzügelklasse der Sitz des Reiters und der Gesamteindruck (einschließlich Führer) im Schritt und Trab bewertet. Zusätzlich kommt eine kleine Geländestrecke dazu, bei der über einen kleinen Baumstamm getrabt und das Trio durchs Wasser geschickt wird.

Geländereiter Wettbewerb

Weiter geht es für die sattelfesten Reiter die Interesse am Geländereiten haben und "reinschnuppern" möchten, mit dem Geländereiterwettbewerb.

Der Geländereiter-Wettbewerb ist der erste und einfachste Wettbewerb für jeden Reiter im Rahmen seiner vielseitigen Grundausbildung im Geländereiten. Die geforderten Leistungen sind schwerpunktmäßig auf den korrekten leichten Sitz und die Geschicklichkeit des Reiters im Gelände ausgerichtet.

Anforderungen
Das Überwinden einer Geländestrecke (ca. 500 bis 1.000 m Länge mit ca. 7 Geländehindernissen) mit einzelnen Geländehindernissen (50 bis 70 cm hoch, Hochweitsprünge nicht über 1,00 m weit) und Geländehindernisfolgen nach Weisung der Richter in angemessenem Tempo.

Beurteilung
Beurteilt werden der leichte Sitz zwischen und über den Hindernissen, das Mitgehen mit der Bewegung des Pferdes/ Ponys, die Einwirkung des Reiters, insbesondere die harmonische, selbstverständliche Bewältigung der gestellten Aufgaben (Einhalten eines angemessenen Tempos sowie das rhythmische Anreiten der Hindernisse) und der Gesamteindruck (Herausgebrachtsein, insbesondere sachgemäße und fachgerechte Ausrüstung im Sinne der Richtlinien und des Unfallschutzes sowie die harmonische Vorstellung und das reiterliche Verhalten des Teilnehmers). Ungehorsam oder Sturz fließen ohne direkten Abzug in die Notenfindung ein, wenn sie durch den Reiter verursacht werden. Zweiter Sturz bzw. dritter Ungehorsam führen zum Ausschluss.

Klasse E (Stilgeländeritt - Vielseitigkeit E)

Nun die erste (richtige) Prüfung der Einsteigerklasse (E).

Es gibt in der Klassen E, Stilgeländeritte (Wertnote), Geländeritte (nach Fehler und Zeit), Geländeritte mit Stilwertung, den Vielseitigkeitswettbewerb und die kombinierte Prüfung (Dressur, Springen, Geländeritt).

Anforderungen
Überwinden von Geländehindernissen (max. 90 cm hoch, Hoch-Weit-Sprünge: Weite im oberen Teil 1,00m, an der Basis 1,50m weit, Graben) Die Geländestrecke (ca. 1.000-1.500 m Länge mit max. 15 Sprüngen) Es ist mit einem Tempo von 450 m/Min. zu reiten. Bei Ritten mit Stilwertung ein Tempo von 400 m/Min.

Für die Klassen A (Anfänger) , L (Leicht) und M (mittelschwer) gibt es die Prüfungen wie oben beschrieben, die Anforderungen werden den Klassen entsprechend angepasst.

Die genauen Anforderungen auch für die Klassen A bis S gibt es hier.

International CCI und CIC


Bei internationalen Prüfungen wird zwischen Vielseitigkeitsprüfungen (CIC) und großen Vielseitigkeitsprüfungen (CCI) unterschieden. Über eine Einteilung von einem bis vier Sternen wird die Schwierigkeit der gestellten Aufgaben bewertet.

Klasse VL *
Klasse VM **
Klasse VS ***
Besondere Prüfungen **** (weltweit 6 Turniere)